Rudolf Steiner eröffnete die erste Waldorfschule bereits 1919 in Stuttgart. Die Gründung in Salzburg erfolgte 1980 und seit 1994 befindet sie sich am derzeitigen Schulgelände.
- 1919 Gründung der ersten Waldorfschule an der Stuttgarter Uhlandshöhe durch Rudolf Steiner auf Initiative von Emil Molt, dem Direktor der Zigarettenfabrik Waldorf-Astoria, für die Kinder der Fabrikarbeiter.
- 1927 Gründung der ersten österreichischen Waldorfschule in   Wien.
- 1938 Schließung durch das NS-Regime.
- 1969 Eröffnung der Schule Wien-Mauer mit sieben Klassen.
- 1977-1993 Schulgründungen in Linz, Klagenfurt, Graz, Wien-Pötzleinsdorf, Innsbruck, Mödling, Wien-West.
- 1980 Gründung der Rudolf-Steiner-Schule Salzburg.
- 1994 Fertigstellung und Bezug des Neubaus der Rudolf-Steiner-Schule in Salzburg-Langwied.
Insgesamt gibt es in Österreich derzeit 13 Waldorfschulen. Drei davon sind als heilpädagogische Schulen oder Integrationsschulen eingerichtet. In Europa sind es über 690 Schulen (einige sind noch im Aufbau). Weltweit gibt es inzwischen in über 60 Staaten etwa 1.000 Waldorfschulen, die nach dem Lehrplan Rudolf Steiners arbeiten, ca. 1.500 Waldorfkindergärten und hunderte heilpädagogische Heime. Es gibt zwar nationale Dachorganisationen (z.B. der Waldorfbund Österreich), jedoch kein übernationales administratives Zentralorgan. Jede Schule arbeitet autonom.